Hans-Adlhoch-Schule (Grund- und Mittelschule)
Hans-Adlhoch-Schule (Grund- und Mittelschule)

1940 - 1949

1940

Im Winter 1940 herrschte Kohlenmangel, so dass das Schulamt für die Zeit vom 26. Januar bis 07. März "Kohlenferien" anordnete. Die Schule war geschlossen, die Schüler mussten zunächst wöchentlich zu Apellen antreten, in der letzten Woche dann täglich. Dabei wurden die Schüler mit Hausaufgaben versorgt, die zu Hause erledigt werden mussten.

Klasse 7a

1941

Im Schuljahr 1941/42 gab es an der Schule zwei Schulleitungen. Eine Schulleitung war für die Knabenschule zuständig, die andere für die Mädchenschule.

Klasse 7b

1942

Im Sommer 1942 verbreitete die studentische Wiederstandsgruppe "Die Weiße Rose" erst in München, dann auch im süddeutschen Raum Flugblätter gegen Hitler und das nationalsozialistische Regime. Sie forderten darin zunächst zum passiven Widerstand auf, aber schon bald auch zum Sturz der Regierung.

Klasse 8a

1943

Unsere Schule diente als Lazarett im zweiten Weltkrieg. Dort wurden viele Verletzte nach Bombenangriffen versorgt. In der Nacht vom 16. Auf den 17. April warf ein alliierter Lancaster-Bomber, der eigentlich die Stadt Pilsen in Tschechien bombardieren wollte, seine Bomben bereits in Augsburg ab und traf die Bahn in der Holzbachstraße.

Klasse 8b

1944

In diesem Kriegsjahr wurde die Adalbert-Schule zu einem Lazarett umfunktioniert.

Klasse 9a

1945

Am 1. Oktober 1945 öffneten sich erstmals nach dem Ende des 2. Weltkrieges die Pforten der Schule. An einen geregelten Schulbetrieb war nicht zu denken. Es musste viel improvisiert werden. Im Winter fiel der Unterricht regelmäßig aus, weil kein Heizmaterial zur Verfügung stand und die Schule nicht geheizt werden konnte. 

Klasse 9b

1946

Am 26.3.1946 wurde die bisherige Adalbert-Schule in Pfersee durch Beschluss des Beirates der Stadt Augsburg in Hans-Adlhoch-Schule umbenannt. Dadurch wird der Arbeitersekretär und Stadtrat Hans Adlhoch geehrt, der wegen seines Widerstandes gegen die Nationalsozialisten ins KZ Dachau gebracht wurde und 1945 an den Folgen des KZ-Aufenthalts und eines sogenannten "Todesmarsches" starb.

Klasse 3a

1947

Marschall-Plan: Europa lag nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. Die Menschen hungerten und froren. Der damailige US-Außenminister George Marschall entwickelte einen Plan, Europa bei seinem Wiederaufbau zu unterstützen.

 Klasse 3b

1948

Die Augsburger Puppenkiste ist ein berühmtes Marionettentheater. Walter und Rosa Oehmichen gründeten 1944 ein Marionettentheater: den Puppenschrein. Das war eine kleine Bühne, die in einem Türrahmen aufgebaut werden konnte.

Bei einem Bombenangriff 1944 wurde der Schrein zerstört, die Puppen hatte Oehmichen glücklicherweise mit nach Hause genommen. Das neue Marionettentheater sollte von nun an komplett in einer Kiste Platz haben, um leichter transportiert werden zu können.

Am 26.2.1948 wurde die Augsburger Puppenkiste erneut eröffnet. 

Klasse 3c

1949

In einer eindrucksvollen Feier wurde am 9. November 1949 die Hans-Adlhoch-Schule ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben. Mit Eröffnung dieses Schulhauses, das zu den schönsten der Stadt zählt, ist der Vorort Pfersee der mit Schulraum am besten ausgestattete Stadtteil.

 

Folgende Schulen zogen ein:

  • Hans-Adlhoch-Schule (1. und 2. Stock)
  • Evangelische Schule Pfersee (Erdgeschoss und 1. Stock)
  • Reischlesche Handelsschule (3. Stock) 

Klasse 4a

Mittwoch, 18.10.2017

Karriere mit Lehre

Informationsabend

Friedrich-Ebert-Mittelschule

18:45 Uhr

 

Donnerstag, 19.10.2017

FabiS Elternkurs 1

Starke Kinder -Was schützt mein Kind vor Sucht?

19:00 Uhr

 

Dienstag, 24.10.2017

FabiS Elternkurs 2

Konflikte lösen - Eltern-Kind- Beziehungen stärken

19:00 Uhr

 

Informationen zum Übertritt nach der 4. und 5. Klasse an die Mittelschule --> hier klicken!

Zwei Schulkinder auf dem Flur

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